Einträge tagged ‘Filme machen

05
Aug
09

Geräuschkulisse

Nicht alle Geräusche lassen sich beim Drehen direkt aufnehmen, sondern müssen nachträglich eingefügt werden. Hier ein paar Tricks:

Regen
Reis wie Tropfen auf ein Butterbrotpapier fallen lassen

Knackendes Feuer
Zellophanpapier zerknüllen.

Stöße und Schläge
Treten und/oder Schlagen auf ein Telefonbuch.

Schrei
Einen Luftballon aufblasen, die Luft langsam durch das auseinander gezogene Mundstück entweichen lassen.

Schritte
In jeder Hand einen Schuh, dann zuerst die Hacken , danach die Spitzen aneinander schlagen. Es klingt wie Schritte.

Blätter auf Bäumen
Sanft mit einer Zeitung oder Papiertüte rascheln

Galoppierendes Pferd
Mit zwei leeren Bechern im Rhythmus eines galoppierenden Pferdes auf eine harte Oberfläche schlagen.

Unterwassergeräusche
Einen Strohhalm in ein Glas Wasser halten und sanft blasen.

Zerberstendes Holz
Eine Schaumstoffplatte zerbrechen.

Wasserfall
Einen Wasserhahn laufen lassen.

24
Jul
09

Film-Tricks

Gern würde man einen Film an einem Ort spielen lassen, der für die Dreharbeiten nicht aufgesucht werden kann.
Dafür gibt es Reiseführer mit schönen Bildern und Ansichtskarten. Sie lassen sich in Naheinstellung aufnehmen und bilden dann einen recht guten Ersatz.
Allerdings dürfen keine Menschen, Tiere oder Fahrzeuge darauf sein.

Day-for-Night:
Den optimalen Nachteindruck entsteht, wenn die Sonne gleißend hell vom Himmel scheint. Es dürfen allerdings nur Aufnahmen mit direktem oder schrägen Gegenlicht gefilmt werden. Wird in Farbe gedreht, benutzt man einen kräftigen Blaufilter, bei S/W-Aufnahmen einen satten Rotfilter.

Glasshot:
Einer der ältesten Filmtricks der Filmgeschichte. Bemalte, teilweise hintereinander platzierte Glasscheiben rufen die Illusion einer perspektivischen Tiefenschärfe hervor, wenn die Kamera hindurch filmt.

Kugeleinschläge kann man recht einfach simulieren. Ein Nagel an einer Mausefalle lässt eine Flasche wirkungsvoll kaputt gehen.

Nebel erzeugt man z. B. mit Trockeneis, welches man in einen Eimer Wasser schüttet.

Ordentlichen Rauch ohne riesiges Feuer entsteht, wenn man Öl auf ein glühendes Stück Holzkohle träufelt… Mehr Holzkohle, mehr Rauch…

Man muss nicht immer sonstwo hinfahren um ein paar filmische Spezialitäten zu machen.

Felswand erklettern
Den Darsteller an der Kante einer horizontalen Felsformation entlang kriechen lassen und dabei die Kamera schräg halten. Im Film wird der Darsteller dann gefährliche Felswände bezwingen.

Dschungelfieber
Irgendein Gewächshaus in der Nähe? Falls dort Palmen wachsen, diese von unten nach oben in der sonne gegen den blauen Himmel aufnehmen. Am besten in verschiedenen Einstellungen.
Im Gewächshaus (wenn vorhanden) tropische Pflanzen aller Art filmen. Dabei vor allen Dingen auch grellbunte Blüten in Nahaufnahmen.

19
Jul
09

Eröffnungstechniken im Film

Der direkte Ansatz
Auf diese Art weiß man den ersten Minuten des Films bereits genau, worum und um wem es in diesem Film geht.

Ein ganz normaler Tag
Dabei bekommt man zunächst einen Eindruck vom Schauplatz, spürt die Atmosphäre, die Grundstimmung, erlebt einen Ausschnitt des vielleicht gemächlichen Lebens, und dann begegnet man der Hauptfigur in einer Art von Aufregung.

Dramatische Ironie
Ein Film wird mit einer Szene eröffnet, in der die Hauptfigur nicht auftritt. Das heißt, das Publikum weiß etwas, was der Held nicht weiß. Etwas, das bald den Kurs seines Lebens grundlegend verändern wird.

Foreshadowing
Eine Eröffnungssequenz, die ein Ereignis zeigt, das sich lange vor der eigentlich Story abspielt und eine Andeutung von dem vermittelt, was später geschehen wird.

Erzähler/Voice Over
Der Held ist der Erzähler, manchmal auch nur eine Person, die etwas vorliest.

Shotgun/Montage
Die Shotgun/Montage-Eröffnung steigert eine Reihe von kurzen Szenen oder Clips das Tempo der Story, bis sie an den Beginn der eigentlichen Hauptstory gelangt und sich wieder verlangsamt.

Ein echter Anfang
Hier erlebt das Publikum ein brandneues Abenteuer mit dem Helden als Protagonisten.




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