Startseite

Drei Filmideen

2 Kommentare

Der Filmblogcast hatte die Idee, kurze Filmideen vorzustellen und zu besprechen.
Das brachte mich auf die Idee, so etwas in der Art auch mal zu probieren. Hier alao meine Ideen:

01. Goban und Caseal
Für mich völlig untypisch, ist meine erste Idee eine Liebesgeschichte in einer Fantasywelt.
„…lasst mich nun erzählen von Goban und Caseal, der Finsternis und dem Licht und einer ewigen Liebe…“

Goban, der schwarze Ritter, tötet alles und jeden im Auftrage des Fürsten der Finsternis, einem Dämon.
Eines Tages trifft der auf eine besondere Frau namens Caseal. Irgendetwas an ihr hält ihn ab, sie zu töten. Sie schafft es, sein dunkles Herz dem Licht zuzuführen. Daraufhin lässt der Fürst Caseal brutal töten.
Goban schwört dem Fürsten der Finsternis blutige Rache und verspricht der toten Caseal, durch alle Zeitalter nach ihr zu suchen.
Jahrhunderte später trifft er auf eine Frau, die seiner Caseal aufs Haar gleicht. Sie wurde wiedergeboren und das bleibt auch dem Fürsten nicht verborgen. Und so steht Goban ein zweites Mal vor der Frage, kann er Caseal beschützen…

02. Freiheit und Tod
Ja, es hat den Geruch vom Herr der Ringe 😉

Als der Erzengel Skyllus, am Anbeginn der Zeit, mit dem Speer Luzifers aus dem Himmel flieht, werden die besten Seraphim hinter ihm her geschickt, um ihn zu töten und den Speer zurückzubringen. Einer Seraphim namens Lavina gelingt es schließlich, den abtrünnigen Erzengel zu töten. Doch verletzte der Speer sie und so verlor die Seraphim ihr Wesen und verwandelte sich in einen Menschen. Dadurch konnte sie den Speer nicht mehr in Sicherheit bringen und er versank mit Skyllus in der Erde.
Jahrtausende später wird der Engel ohne Flügel wiederbelebt. Er will sich die Länder Tagoriens untertan machen. Er lässt eine Totenarmee auferstehen, sammelt Verbündete und ist bereit die Welt zu erobern.
Die Menschen, Elben und Zwerge sammeln ihre Krieger und rufen nach Hilfe in den Nachbarländern. Von überall her machen sich Truppen auf den Weg nach Tagorien für die große Schlacht.
Auch der Himmel hat die Wiederbelebung bemerkt und sendet zwei Seraphim in Menschengestalt aus, um die Nachfahrin Lavinas zu finden. Ihre Kräfte sollen reaktiviert werden, damit sie Skyllus ein weiteres Mal töten kann und den Speer wiederzugewinnen.

03. Love, Death and Screams
Während Rina mit Mayo dipt 🙂 greife ich einmal unser beider Idee auf, eine Art Hommage an die Anthologieserie „Love, Death & Robots“ mit Minidrehbüchern für eine eigene Staffel zu kreieren.

A. Er erklärt ihr seine Liebe aber auf besondere Weise.
B. Ein Serienkiller, den nie einer jagt.
C. Ein Raumschiff begegnet Nichts.
D. Weltraum – Tourismus einmal anders.
E: Des Tages Licht ist nicht jedermanns Freund.

© 2005/20011/2015/2019 T.R. aka Wortman

Werbeanzeigen

GoT Werbung

4 Kommentare

Ich hatte da eine schöne, kleine Idee für eine Werbung zur Serie „Game of Thrones“.

Ein Pärchen in mittelalterlichenGewändern sitzt kuschelnd unter einem großen Baum. Mit den Rücken an den Baum gelehnt.
Schnitt
Ein ebenso angezogenes Paar geht Händchen haltend dem Sonnenuntergang entgegen.
Schnitt
Ein schwarzer Bildschirm auf dem die folgende Schrift erscheint:
Wünschen sie sich auch öfters ein Ende jenseits des Happy Ends?
Schnitt
Das Paar unter dem Baum wird von Pfeilen durchbohrt.
Schnitt
Zwei, von beiden Seiten heranstürmende Reiter köpfen das Paar auf dem Weg in den Sonnenuntergang.
Schnitt
Das Emblem von Game of Thrones erscheint.
Stimme auf dem Off
Game of Thrones weiß hier zu begeistern.

© T.R. aka Wortman

Drehbuch – Idee

Hinterlasse einen Kommentar

Im Zuge des Serienmittwochs von Corly wurde verlangt, man solle eine Grundidee für eine Serie entwickeln.
Da kam mir sofort eines der Tagorien – Fragmente in den Sinn.
Für eine Staffel würde das bestimmt reichen…

Seit Anbeginn der Zeit waren Engel auch die Wächter einer mächtigen Waffe: Den Speer Luzifers.
Menschen, die von diesem Speer getroffen wurden, fiel das Fleisch von den Knochen und sie verwandelten sich in Untote. Vernichten konnte dieser Speer auch jeden Engel. Verwahrt wurde er im vierten Himmel.
Eines Tages stahl ein abtrünniger Erzengel, der Wächter Skyllus, diese Waffe und verschwand aus dem Himmel. Ein Engel, die Seraphin Lavina, wurde entsandt um Skyllus zu stoppen und die Waffe wieder in den Himmel zu bringen.
Ewigkeiten zogen dahin, bis Lavina endlich Skyllus stellen konnte. Der Abtrünnige hatte sich in der Welt der Menschen begeben und die Seraphin spürte ihn in einer Ebene auf, welche in einem Land namens Tagorien lag.
Ein langer und schwerer Kampf begann. Wo immer das Schwert der Seraphin oder Luzifers Speer den Boden berührten, schossen Flammen empor. Schon bald wirkte diese Ebene, als wären dort hunderte von Fackeln aufgestellt worden. Noch heute brennt es dort und in Tagorien nennt man diese Ebene Feuerland.
Am Ende konnte Lavina den abtrünnigen Erzengel töten. Sein Körper schien vom Boden aufgesaugt zu werden. Da Skyllus die Waffe noch in der Hand hielt, verschwand mit ihm auch der Speer.
Der Kampf blieb für Lavina nicht ohne Folgen. Sie hatte eine Verletzung durch Luzifers Speer davon getragen. Die Seraphin verlor ihre Flügel und verwandelte sich in einen Menschen.
Lavina ging in die Ostländer…

© T.R. aka Wortman

Drehbuch: Des Tages Licht

5 Kommentare

I) WOHNZIMMER (I)

Ein Zimmer aus der viktorianischen Zeit. Zwei Männer in entsprechender Kleidung. Sie stehen am Tisch in der Mitte des Raumes. Der jüngere Mann blickt zum Boden.

MEINHARD (aufgebracht)

Leben? Du willst so leben… wie früher?

Meinhard schlägt dem Jüngeren mit der flachen Hand ins Gesicht.

MEINHARD

Leben, wieder als Mensch? So wie früher? Arbeiten, nach Hause kommen, Familie haben? Das kannst du vergessen!

HELLMUT

Aber…

MEINHARD

Was aber? Nichts aber!

Hellmut setzt sich auf einen der Stühle. Er starrt Meinhard an.

HELLMUT

Aber ich will wieder menschlicher sein. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist alles.

MEINHARD

Menschlicher willst du sein? Das hättest du dir vorher überlegen sollen. Nicht erst jetzt. Du wusstest, auf was du dich einlässt.

II) Straße (A)

Hellmut torkelkt an einer Hauswand entlang.

III) Parkbank (A)

Schlafend ohne Decke.

IV) Seitengasse (A)

Hellmut trifft auf Meinhard. Sie sprechen miteinander. Hellmut nickt und begleitet Meinhard.

V) WOHNZIMMER (I)

HELLMUT

Meinhard, ich will wieder ein ganz normaler Mensch sein!

MEINHARD (im ruhigen Ton)

Du weißt ganz genau, dass es unmöglich ist. Also warum versuchst du, dich mir entgegen zu stellen?

HELLMUT

Das Leben, welches du mir gegeben hast, ist voller Möglichkeiten und keine Frau kann mir widerstehen.
Doch dieses Leben ist eingegrenzt. Alles kann ich nicht machen.

MEINHARD (setzt sich auf den Tischrand)

Für alles zahlt man einen Preis, Hellmut.
Du kannst tun und lassen was du willst.
Eine eigene Familie und wieder normal leben ist allerdings ausgeschlossen.
Das ist dein Preis.

HELLMUT

Und wenn ich es doch versuche?

MEINHARD

Versuchen? Denk nicht mal daran.
Du weißt, wie es Sandra erging!

HELLMUT

Sandra…

Meinhard schaut Richtung Fenster. Hellmut folgt seinem Blick. Das Morgenlicht dringt langsam durch den Spalt an den Vorhängen.

MEINHARD

Wir reden heute Abend noch einmal darüber.

HELLMUT

Ja. Heute Abend…

Meinhard geht aus dem Zimmer. Hellmut bleibt am Tisch sitzen.

VI) Dunkler Raum (I)

Spärlich eingerichtet. In einer Ecke steht ein großer Sessel. Dösend sitzt Meinhard in diesem Sessel.
Ein durchdringender Schrei ist zu hören und Meinhard schreckt hoch und reisst die Augen auf.

VII) HAUSTÜR (A) Tag

Ein Häufchen Asche verliert sich im Wind.

VIII) DUNKLER RAUM (I)

MEINHARD

Warum genießen sie das gebotene Leben nicht und glauben den übrig
gebliebenen Rest ihrer Seele?

Meinhard schließt die Augen und schläft ein.

© 2005/2015 T.R. aka Wortman

Older Entries