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Cokin Filtersystem

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Heute kam meine kleiner Ebay – Einkauf an: Der Cokin – Blaufilter A021. Mit ihm ist es möglich, tagsüber Nachtaufnahmen zu machen. Das nennt sich „Amerikanische Nacht“.
Dabei viel mir ein, dass ich vor langer Zeit eine Auflistung meiner normalen Foto- und Videofilter gemacht hatte. Ein guter Zeitpunkt, auch einmal die Steckfilter des Cokin – Systems zu katalogisieren.

Cokin Filter System A
021 Blue
027 Warm
030 Orange
056 Star 8
082 Coloured Diffuser
084 Diffuser 2
091 Dreams 1
121 Gradual Neutral Grey 2
153 Neutral Grey Medium
185 Radial Zoom
186 Rainspot
194 Gelatine Filter
216 Speed
217 Super Speed
340 Creative Masks
342 Doublemask

Dazu noch 2 normale „Glasscheiben“, um mit Gelatinestiften eigene Muster zur Bildverfremdung zu malen.

Tabletop-Fotografie

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Es geht zwar in erster Linie um Tricks und Hilfestellungen bei der Tabletop – Fotografie, aber das ein oder andere Detail ist beim Filmen sicherlich auch nicht zu verachten. Gerade im Bereich Trickfilm.

Tabletop, Fotografie um kleine Welten groß heraus zu bringen. Es ist nicht zu verwechseln mit “Stilleben”, sondern eher eine Welterschaffung im Miniaturformat.
Was wird gebraucht, was kann man benutzen?

– Hinter-/Untergründe erstellen. Vogelsand, Kies, Salz etc. zum Beispiel mit Sprayfarben bearbeiten. Kartons oder Glas bemalen/bekleben.

– Bauwerke, bizarr oder normal, können aus allerlei Materialien zusammengeklebt werden.

– Sehr fotogen ist Plastilin als Werkstoff.

– Sehr wichtig: Ein Stativ oder Tischstativ.

– Was nicht benutzt werden darf: Ein Blitz.

– Ein Diaprojektor schafft nicht nur sehr geeignetes Spotlicht, er kann auch für Rückprojektionen durch Dias oder bemalte Diagläser dienen.

– S/W-Aufnahmen sind oftmals die bessere Alternative, wenn das Motiv mehr in Schwarz- oder Grautönen gehalten wurde.

– In aufrechten Holzrahmen können Hintergrundflächen eingehängt werden. Kartons, Folien etc.

– Mit Plastilin lassen sich Aufbauten, Kulissen und Objekte befestigen. Holzklötze mit Schlitzen dienen zum Einstecken von Kartonteilen.

– Mit einer Fixativspritze lassen sich (wenn nötig) feinste Wassertropfen verteilen.

– Wasserflächen lassen sich sehr gut mit einer Glasscheibe und Fensterkitt realisieren. Den Kitt um die Scheine legen, trocknen lassen und dann Wasser hineinfüllen. Ein Fön kann eine natürliche Wasserbewegung darstellen.

– Der Fön erzeugt Wind. Mit eingesteckten Gräsern, Kupferdrähten, Papierstreifen etc. bekommt eine Szenerie eine bewegte, lebendige Unschärfe.

– Glasscheiben, mit grauer oder weißer Sprühfarbe leicht abgetönt, in mehreren Ebenen aufgestellt, geben einem Motiv einen Dunstschleier.

– Für Feuer benutzt man am Besten etwas U.hu oder Pat.tex. Der Klebstoff brennt fotografisch sehr wirksam und lange.

– Für Regen sollte man besser Garnfäden, die zwischen Leisten gespannt sind, benutzen. Richtiges Wasser kommt erst bei einem Maßstab von 1:15 zur Geltung.

Ein Tabletop-Fotograf sollte Mut zum Absurden, dem Unmöglichen oder zum gewagten Material haben. Das macht diese Fotografie so interessant.

Quelle: J. Giebelhausen, “Erfolgreiche Tabletop-Fotografie”

Foto- und Videofilter

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Ich hab meine Filterbox mal geöffnet und nachgeschaut, was ich alles so an Filtern habe. Einige stammen noch aus recht alten Tagen (Filterdurchmesser M 49). Zum Glück besitze ich auch eine Reihe Adapterringe von M 49 bis auf M 58.

M 49
Polfilter Linear
Gitter 6x (Cross)
KB15 gegen Rotstich
Nahlinse 2 (33.5 – 50 cm)
Nah Close up +4 (19-25 cm)
Weichzeichner
Nebel B (kräftig)
Zoom Radial
Tricklinse 5x Stern
Verlauffilter malve
Diffusor Hammerschlag

M 52
Diffusor Spot Soft
Nebel B (kräftig)

M 55
Nah Close Up +2 (33-50 cm)

M 58
Split Field
Spectral Pulsator
Rot R8/25A
Doppelgänger
Nah Close up +4 (19-25 cm)
Macro +10 (6-7 cm)

Dazu kommen dann noch 16 Cokin-Filter, von denen ich aber keine Bezeichnungen habe. Da müsste ich erst mein altes Filterbuch finden. Das Cokin-System finde ich persönlich sehr interessant und abwechslungsreich.