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Alien: Evolution – Fragment #13

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Planet Triden
Geheimes Forschunglabor der EAC, Pandora

„Maggie, irgendwelche Reaktionen bei den Eiern?“ Professor Emille Lizarto sah von den Monitoren hoch und drehte sich dabei in Richtung der Angesprochenen.

„Alles wie gehabt, Professor. Die Eier haben noch keinerlei Reaktion auf die Bestrahlung gezeigt.“

„Unser Besucher im Tank möchte wohl gerne raus“, antwortete der Professor mit einem leichten Grinsen. „Aber das werden wir zu verhindern wissen.“
Maggie schaute zum Tank. „Ich fühl mich in der Nähe des Tanks unwohl. Ich habe immer das Gefühl, ich werde beobachtet.“
„Es scheint sich trotz der Abschirmung irgendwie weiter zu entwickeln. Das die evolutionäre Neuschöpfung der Königin tatsächlich Intelligenz aufweist, wurde uns inzwischen ja mitgeteilt.“
„Das gefällt mir überhaupt nicht. Wer weiß, wie weit sich die Intelligenz dieser Wesen steigern könnte.“
„Deswegen ist es umso wichtiger, das eines der Teams solche ein Wesen lebend fängt und hierher bringt. Wir müssen es unbedingt testen.“

Die Labortür öffnete sich und Doktor Susan Walker betrat den Raum.
„Emille, die erste Synthetisierung ist abgeschlossen. Die Spritzen sind gefüllt und einsatzbereit.“
„Hervorragend Susan“, sagte Lizarto. „Ist Patient X sediert?“
„Tief und fest! Das Team steht bereit.“
„Dann lass uns hinüber gehen und beginnen.“
Der Professor schaute zu Maggie. „Kontrolliere bitte noch einmal die neuen Biowerte der Kreatur. Danke.“

Lizarto und Walker verließen den Forschungsteil und gingen hinüber zum Operationsraum. Patient X lag wie tot auf dem Tisch, zusätzlich fixiert durch vier Haltearme. Da man nicht wusste, was die Injektion auslösen könnte, war diese Fixierung notwendig.
„Alles klar, Team?“ , fragte der Professor.
Die Beiden nickten kurz.
„Dann lasst uns anfangen…“

Bilder: T.R. aka Wortman

Fragment 1.0: Death in Life

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Dem Einsatzkommando war es gelungen, zwei Exemplare dieser neuen Spezies lebend einzufangen. Das war ein Glückstreffer. Diese neue Art konnte sich sehr gut innerhalb ihrer Artgenossen tarnen, so dass sie kaum auffielen. Das bedeutete allerdings auch, dass sie sich weiter entwickelt hatten. Das war faktisch eigentlich unmöglich, doch es war passiert. Die Wissenschaftler hofften, dass sie durch diese beiden Exemplare einen Einblick in deren Entwicklungssprung bekommen würden.

Vor einem Jahr waren diese Lebewesen auf ihr Grundbedürfnis beschränkt und reagierten nur auf Bewegungen und Geräusche. Dazu liefen sie überwiegend ziellos in der Gegend herum.
Diese neuen Wesen gingen weitaus gradlinier vor. Sie waren nicht mehr einzig und allein auf Bewegungen und Geräusche fixiert, sondern suchten jetzt gezielt nach möglichen Opfern. Das machte diese neue Art so überaus gefährlich.

Für die Einsatzkommandos wurde die Jagd immer gefährlicher. Es gab Meldungen, dass Kommandos in regelrechte Fallen gelockt wurden.
Was kam als Nächstes?

Death in Life: Prolog

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Vor zwölf Jahren hatte man begonnen, die Fähigkeiten des parasitären Pilzes Ophiocordyceps unilateralis zu erforschen. Dieser Pilz drang in Ameisen ein, kontrollierte sie und veranlasste die Ameise zu sterben. Er sorgte dafür, das die Ameisen sich an einer bestimmten Stelle eines Blattes festbissen. Der Pilz lähmte dabei die Beißwerkzeuge und sorgte dafür, dass die infizierte Ameise starb. So konnte er sich weiter entwickeln, Sporen produzieren und andere Ameisen infizieren.

Vor vier Jahren gelang den Forschern ein Durchbruch: Sie hatten den kompletten genetischen Befehlscode entschlüsselt. Sie intensivierten die Forschungen und vor einem Jahr waren sie soweit, den Pilz an anderen Lebewesen zu testen. Bisher war Ophiocordyceps ausschließlich auf Ameisen fokussiert. Das Militär trat auf den Plan. Sie suchte über diesen Weg die perfekte biologische Waffe.
Die Wissenschaftler programmierten die Gene so um, dass ein Affe einige Minuten nach seiner Infizierung sofort den nächstgelegenen Affen angriff und ihn zu Tode biss.
Weitere Versuche zeigten, dass ein infiziertes Tier sich auf alles Lebende in seiner Nähe stürzte. Um eine Bio-Waffe daraus zu machen, musste der genetische Code so umprogrammiert werden, dass der Infizierte nur seine eigene Art als Angriffsziel akzeptierte.
Vor fünf Monaten war es soweit. Die genetische Programmierung wurde zufriedenstellend abgeschlossen. Tests an Menschen zeigten das gewünschte Resultat. Für eine Langzeitstudie wurden die veränderten Sporen in einen Transporter verladen. Dieser sollte sie zu einer militärischen Versuchsstation bringen, damit man testen konnte, welche sonstigen Wirkungen dieser Pilz auf den menschlichen Organismus hatte.

Auf dem Weg zur Versuchsstation wurde der Transporter in einen schweren Unfall verwickelt…

Alien: Evolution – Fragment #12

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Das Transportschiff mit dem ersten Mannschaftscontainer verließ den Kreuzer der Earth – Alliance – Corporation (EAC) in Richtung Mond AE 20-19. Die sechs Männer bildeten die Vorhut für den zweiten Container. Der sollte vier weitere Soldaten sowie zwei Wissenschaftler mitbringen.
Auf dem Mond gab es eine Forschungsstation. Die Wissenschaftler sollten die außerirdischen Proben aus dem Labor holen und zurück zum Kreuzer bringen. Dort wartete ein Spezialteam, um die Proben vor Ort auszuwerten. Die Daten würden helfen, die neuen Aliens besser bekämpfen zu können.

Das Transportschiff setzte in der Nähe der Forschungsstation auf, entkoppelte den Container und hob wieder ab. Die Seitenwände des Containers öffneten sich und die Männer sprangen heraus. Der Sergeant ließ die Männer die Umgebung sichern.
Einige Zeit später setzte das Transportschiff den zweiten Container ab.

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