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Virtual Backlot Reel

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Schon interessant, was heutzutage alles per Blue – / Green – Screen erschaffen wird. Als ich dieses kleine Video angeschaut habe, war ich überrascht, was sich da alles  als „nicht echt“ herausstellte.

Quelle: Youtube

Gefunden habe ich das Video bei einer pro / contra CGI – Diskussion bei bullion.

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Tipps beim Drehen

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01. Die Totale ist nur wichtig, um den Ort der Handlung zu definieren. Die weiteren Einstellungen sollten halbnah, nah oder sogar in groß erfolgen.

02. Mit dem Zoom kann man einen Effekt erzielen, der einer Fahraufnahme weitgehend gleicht. Aber den Zoom nicht zu oft benutzen!

03. Da man unter Umständen auch längere Pausen zwischen Aufnahmetagen hat, ist es sinnvoll, Bilder der Akteure zu machen. Damit man beim Anschlussdreh auch die gleichen Klamotten, Frisuren etc. hat. Sonst gibt es später böse Überraschungen.

04. Wer nicht extra eine Weichzeichnerlinse kaufen will, kann diese schnell selbst herstellen: Einfach einen Damen-Nylonstrumpf über das Objektiv ziehen und mit einem Gummiband befestigen.

05. Die Kamera still halten! Sie wird nur bewegt, wenn es von der Situation her logisch ist oder vom Motiv her notwendig.

06. Niemals vor und zurück zoomen! Das verwirrt und schmerzt das Betrachterauge.

07. Zu Beginn und am Ende eines Schwenks die Kamera nicht bewegen.

08. Mit einem Lichtkegel vom Diaprojektor kann man den Schein einer Taschenlampe imitieren.

09. Je schneller eine Handlung verläuft, um so kürzer sind die einzelnen Einstellungen und Szenen.

Tabletop-Fotografie

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Es geht zwar in erster Linie um Tricks und Hilfestellungen bei der Tabletop – Fotografie, aber das ein oder andere Detail ist beim Filmen sicherlich auch nicht zu verachten. Gerade im Bereich Trickfilm.

Tabletop, Fotografie um kleine Welten groß heraus zu bringen. Es ist nicht zu verwechseln mit “Stilleben”, sondern eher eine Welterschaffung im Miniaturformat.
Was wird gebraucht, was kann man benutzen?

– Hinter-/Untergründe erstellen. Vogelsand, Kies, Salz etc. zum Beispiel mit Sprayfarben bearbeiten. Kartons oder Glas bemalen/bekleben.

– Bauwerke, bizarr oder normal, können aus allerlei Materialien zusammengeklebt werden.

– Sehr fotogen ist Plastilin als Werkstoff.

– Sehr wichtig: Ein Stativ oder Tischstativ.

– Was nicht benutzt werden darf: Ein Blitz.

– Ein Diaprojektor schafft nicht nur sehr geeignetes Spotlicht, er kann auch für Rückprojektionen durch Dias oder bemalte Diagläser dienen.

– S/W-Aufnahmen sind oftmals die bessere Alternative, wenn das Motiv mehr in Schwarz- oder Grautönen gehalten wurde.

– In aufrechten Holzrahmen können Hintergrundflächen eingehängt werden. Kartons, Folien etc.

– Mit Plastilin lassen sich Aufbauten, Kulissen und Objekte befestigen. Holzklötze mit Schlitzen dienen zum Einstecken von Kartonteilen.

– Mit einer Fixativspritze lassen sich (wenn nötig) feinste Wassertropfen verteilen.

– Wasserflächen lassen sich sehr gut mit einer Glasscheibe und Fensterkitt realisieren. Den Kitt um die Scheine legen, trocknen lassen und dann Wasser hineinfüllen. Ein Fön kann eine natürliche Wasserbewegung darstellen.

– Der Fön erzeugt Wind. Mit eingesteckten Gräsern, Kupferdrähten, Papierstreifen etc. bekommt eine Szenerie eine bewegte, lebendige Unschärfe.

– Glasscheiben, mit grauer oder weißer Sprühfarbe leicht abgetönt, in mehreren Ebenen aufgestellt, geben einem Motiv einen Dunstschleier.

– Für Feuer benutzt man am Besten etwas U.hu oder Pat.tex. Der Klebstoff brennt fotografisch sehr wirksam und lange.

– Für Regen sollte man besser Garnfäden, die zwischen Leisten gespannt sind, benutzen. Richtiges Wasser kommt erst bei einem Maßstab von 1:15 zur Geltung.

Ein Tabletop-Fotograf sollte Mut zum Absurden, dem Unmöglichen oder zum gewagten Material haben. Das macht diese Fotografie so interessant.

Quelle: J. Giebelhausen, “Erfolgreiche Tabletop-Fotografie”

Programme für Hobbyfilmer

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Voraussetzung ist eine Digicam, eine Webcam oder ein digitaler Fotoapparat. Wer mit dem Fotoapparat arbeiten will oder muss ist mit dem Programm „Monkey Jam“ sehr gut bedient. Es ist einfach, schnell und die Ergebnisse können sich auch sehen lassen. Es ist gedacht für Stop-Motion-Aufnahmen.

Wer seine Figuren etc. gerne fliegen lassen möchte, der braucht ein entsprechendes Programm dafür. Da eignet sich „Bafran“ sehr gut. Es ist einfach zu bedienen und kann diese Tricks sowohl bei Bildern als auch bei Avis erzeugen. Voraussetzung dafür sind identische Hintergründe. Einmal mit und einmal ohne die Person, den Gegenstand, der fliegen o.a. soll. Es wird hier ein BlueBox-Effekt erstellt. Allerdings mit handgemachter Nacharbeit. Das Programm eignet sich allerdings nicht für größere Bluebox-Aufnamen.

Wer mit einem Drehbuch, einem Storyboard etc. arbeiten möchte, ist mit dem Programm „Celtx“ recht gut bedient.

Alle drei Programme sind kostenlos. Einfach auf die Namen klicken.

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