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Purer Trash 5

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Das letzte Mal ist schon länger her aber heute hatte mein Junior wieder eine seiner Trash – Stories zum Besten gegeben.

Als ich hinter dem Moddersumpf ankam war da überall Lava. Ich konnte nicht weitergehen.
Da kamen Geröllfrösche und sprangen in die Lava. Da wurden sie zu Platten und ich konnte einfach so über die Lava laufen.
Die Platten wollten in der Lava versinken und da musste ich dann schneller laufen.
Auf der anderen Seite waren Stacheln aber da bin ich einfach drüber gesprungen.
Als ich am Haus ankam, blieb mir der Mund offen.
Drinnen feierten die Krokodile eine Party.

Ich bin immer wieder fasziniert von der großen Fantasie meines Sohnes.

Die Fabrik: Fragment 4.0

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Der Höhleneingangwar kaum zu sehen zwischen den ganzen Sträuchern und Bäumen. Ein leises Scharren war zu hören. Irgendetwas oder irgendjemand bewegte sich in der Dunkelheit.
Hin und wieder waren Geräusche zu vernehmen, die wie Knurren oder Stöhnen klangen.
Die beiden Männer am Höhleneingang schalteten ihre Lampen ein.
„Sollen wir rein gehen?“
„Wir müssen…“

Dragon – Love Is a Scary Tale

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Am Tag ihrer Hochzeit wird die wunderschöne Miroslava gewaltsam von einem Drachen entführt und auf eine einsame Insel verschleppt. Doch statt sie zu töten, verschwindet das Ungeheuer und lässt die junge Frau verängstigt zurück. Als Miroslava die karge Insel erkundet, trifft sie auf Arman, der scheinbar seit Jahren alleine auf dem Eiland lebt. Schnell wird ihr klar, dass Arman ein dunkles Geheimnis verbirgt, und dennoch fühlt sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen.
Während die beiden sich vorsichtig näherkommen, macht sich Igor, Enkel eines legendären Drachentöters, auf die Suche nach seiner Verlobten…

Die Verfilmung des Romans „Ritual“ von Marina & Sergey Dyachenko, produziert von Timur Bekmambetov, der sich als Macher von Filmen wie „Wanted“ oder der „Wächter“-Trilogie einen Namen gemacht hatte.

Einen Trailer gibt es HIER

Die Hinrichtung

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In einer Zeit, in der Gott sich in den Urlaub verabschiedet hatte und der Teufel mit einer Machete neue Jünger rekrutierte, konnte das Weltbild schon mal ins Wanken kommen. Da war ein Zusammenhalt unerlässlich. Murphy und Cassidy hielten zusammen wie Pech und Schwefel. Wo einer war, war der andere nicht weit.
Wenn man schon Ichebod hieß, was hatte man da schon für Möglichkeiten? Seine war es, dass er Priester wurde. Im Moment war Ichebod auf dem Weg zu einem Gefangenen namens Murphy. Er sollte gleich durch die Guillotine hingerichtet werden. Kurz darauf in der Zelle.
„Mein Sohn, möchtest du die Beichte ablegen, bevor du vor deinen Schöpfer trittst?“
Murphy schaute den Priester an. „Lass gut sein Priester, ich rede nachher persönlich mit deinem Chef.“
Da sich Murphy weigerte, mit dem Priester zu reden, machten sie sich auf dem Weg zum Schafott. Inzwischen fing es an zu regnen.
Ichebod spannte den Schirm auf.
„Na Priester,“ sagte Murphy, „ganz schönes Sauwetter heute.“
Ichebod schaute ihn an. „Sie haben es ja gut. Sie müssen nur hin. Ich muss aber noch wieder zurück!“
Kurz vor dem Schaffot ergriff der Priester Murphys Arm.
„Seien Sie vorsichtig. Die Stufen sind glitschig. Da könnte man sich das Genick brechen.“
Oben auf dem Schaffot angekommen, schaute Murphy in die Runde. eine ziemliche Menschenmenge hatte sich schon versammelt. Mittendrin erblickte er seine Frau Miranda.
„Du bist auch immer dort, wo es was umsonst gibt, Miranda“, rief er seiner Frau zu.
Der Henker klopfte ihm auf die Schulter. Murphy drehte sich um.
„Du?“ Fassungslos schaute er den Henker an. Es war Cassidy.
„Hast du gedacht ich lasse dich im Stich? Wir halten zusammen! Das war die beste Möglichkeit bei dir zu sein.“ Cassidy grinste breit.
Murphy kniete sich hin und legte den Kopf in die Mulde.
Der Priester warf ihm noch ein Ave Maria an den Kopf, dann sauste das Fallbeil herunter.
„Bin ich jetzt tot?“, fragte Murphy.
„Nick doch mal, mein Freund“, antwortete Cassidy.

Für den Teufel war so ein Marktplatz mit Hinrichtung immer ein besonderer Ort. Er wusste, dass ein Kopf, welcher mit der Guillotine abgetrennt wurde, mindestens noch 10 Sekunden lebte. Das hieß, der Kopf sah sich selbst in den Korb fallen. Grinsend winkte er dem Kopf zu. „Wir sehen uns gleich!“

© 2016 by T.R. aka Wortman

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